Polarstern Potsdam geht in die Luft

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Der Inline-Skaterhockeyclub Polarstern Potsdam geht neue Wege und setzt seit Kurzem moderne Kamera-und Drohnentechnik zur besseren Trainings- und Spielanalyse ein. "Für eine genaue Betrachtung der einzelnen Spielsituationen ist es unerlässlich neue Wege zu gehen. Die Videoaufnahmen aus der Luft geben uns die Möglichkeit das Spielgeschehen komplett zu überblicken", so Trainer und Vorstand Tobias Borstel. Bisher kamen mehrere Kameras für Aufnahmen während des Trainings zum Einsatz. Unter anderem sind derzeit die beiden Kapitäne der U10 sowie der U16 Mannschaft mit Helmkameras ausgerüstet. Eine hundertprozentige Abdeckung bringt jedoch erst die neue Drohne, die Mannschaftsbetreuer Bert Eger organisiert hat. "Bis zu 80 Meter Flughöhe schafft das Gerät. Es kann sogar vorprogrammierte Routen abfliegen und dank der Satellitentechnik wieder punktgenau landen", so Eger. Das freut besonders die Jüngsten im Verein, die nicht schlecht staunten als das unbekannte Fluggerät mit einem leichten Summen zum ersten Mal über deren Köpfe schwebte. Das erste Training mit der Drohne vor zwei Wochen war sehr ereignisreich. Die Kinder jagten hinter dem kleinen Flugkörper hinterher und versuchten ihn zu fangen. "Das erinnerte doch etwas an den Rattenfänger von Hameln", gibt Borstel mit einem kleinen Schmunzeln zu bekennen.

Den ersten Einsatz unter Spielbedingungen wird es mit der Videodrohne bereits am 16. Februar in Bad Belzig geben. Dort tritt Polarstern Potsdam mit drei seiner Mannschaften beim 5. Winter Classics Eishockeyturnier an. Der Verein aus Potsdam, Ausrichter der Winter Classics, möchte die einzige Eisbahn in Brandenburg komplett aus der Luft erfassen und anschließend einige der Aufnahmen im Internet zur Verfügung stellen.